Audio: „Antisemitismus ist wie ein Rad – er ist eine nützliche Erfindung“

Eröffnungsvortrag zur Tagung „Hört das denn nie auf?!“- Altneuer Antisemitismus in Europa

gehalten von Anetta Kahane,                                                                                         Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung

am 13. März 2015 in der Evangelischen Akademie Bad Boll

Immer wenn die Dinge komplex werden, liefert der Antisemitismus einfache Antworten. Weiterlesen

Der unverstandene Nationalsozialismus

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 28. Januar 2015, 17.00 Uhr, Dresden                                                 Evangelische Hochschule Dresden, Dürerstraße 25, 01307 Dresden

Schon seit mindestens zwei Jahrhunderten sind die Deutschen davon überzeugt, sie seien besonders gut. Derzeitiger Favorit in der Begründung dieses – nennen wir es mal: erstaunlichen Selbstbewusstseins – ist „unser Lernen aus der Geschichte“. Stolpersteine werden verlegt, „Nie wieder“ – Schwüre sind zum festen Ritual geworden, ein Holocaust-Mahnmal wurde errichtet. Doch im Gewande der Demut kommt alte Überheblichkeit daher. Weiterlesen

Audio: Der unverstandene Nationalsozialismus

Was Deutschland zusammenhält

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann                                                                            gehalten am 31. Oktober 2014 in Leipzig auf Einladung von Emanzipation und Antifaschismus

Schon seit mindestens zwei Jahrhunderten sind die Deutschen davon überzeugt, sie seien besonders gut. Derzeitiger Favorit in der Begründung dieses – nennen wir es mal: erstaunlichen Selbstbewusstseins – ist „unser Lernen aus der Geschichte“. Stolpersteine werden verlegt, „Nie wieder“ – Schwüre sind zum festen Ritual geworden, ein Holocaust-Mahnmal wurde errichtet. Doch im Gewande der Demut kommt alte Überheblichkeit daher. Weiterlesen

Audio: Antisemitismus trotz Emanzipation?

Aktuelle Judenfeindschaft und die Bedeutung Israels

Vortrag von Stephan Grigat                                                                                             gehalten am 11.November 2014 in Stuttgart
(im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen und auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Stuttgart & Mittlerer Neckar)

Gesendet von Emanzipation und Frieden im Freien Radio für Stuttgart am 28.11.2014

Auch 150 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Württemberg ist der Antisemitismus nicht verschwunden. Aber durch die Gründung des Staates Israel nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Bedingungen zu seiner Bekämpfung und damit auch die Grundlagen für die Emanzipation verändert. Weiterlesen

Jüdische Präsenz im Westjordanland – ein Friedenshindernis?

Vortrag von Prof. Yehuda Z. Blum

Gesendet von emanzipation&frieden im Freien Radio für Stuttgart am 28. Juni 2013

Das Wort „Siedlungspolitik“ hat Zauberkräfte. Man spricht es aus und versteht sich. Es steht für den verbreiteten Glauben, man kenne sich im so genannten „Nahostkonflikt“ aus. Geht es um die Frage, warum es dort keinen Frieden gibt, so hört man umgehend, „die israelische Siedlungspolitik“ sei daran schuld. Wäre dem so, müsste es mit dem Gazastreifen bereits seit 2005 Frieden geben, als Israel dort alle Siedlungen auflöste. Doch von Sachkenntnis weitgehend ungetrübt, weiß man hierzulande Bescheid. Die gängige „Israelkritik“ hält es für völlig selbstverständlich, dass in Israel über eine Million Araber leben, während ihr die Vorstellung, in einem zukünftigen Palästinenserstaat könnten auch Juden leben, ein „Friedenshindernis“ ist.

Warum das Millionen Israelis anders sehen und welche Beweggründe und Argumente sie dafür haben, darüber sprach Prof. Yehuda Z. Blum auf Einladung der Deutsch-Israelische Gesellschaft und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs am 4. Juni 2013 in Esslingen. Weiterlesen

Antisemitisch? Wir doch nicht!

von Lothar Galow-Bergemann

erschienen in DIG-Magazin, Zeitschrift der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Nr.1/2013

Kennen Sie einen Antisemiten? Ich nicht. Ich kenne nur Leute, die alles mögliche sind, aber eines auf gar keinen Fall: antisemitisch. Das ist in Deutschland seit dem 9. Mai 1945 Standard. Komisch nur, dass sehr viele Deutsche ausgerechnet vom jüdischen Staat wie besessen sind. Sobald sich Israel gegen Terror wehrt, ist es oft nicht weit her mit vernünftigen Reaktionen. Schweigen wir von Nazis, Islamisten und Stalinisten, reden wir lieber von der politisch korrekten Studienrätin und dem friedensbewegten Architekten, die beide an jedem 27. Januar und an jedem 9. November „Nie wieder!“ schwören. Weiterlesen

Was ist Antisemitismus?

Anmerkungen zur Wahnwelt des vernichtungsorientierten Antikapitalismus

Dass Antisemitismus etwas „irgendwie Schlechtes“ sei, hat man in Deutschland mittlerweile  gelernt. Und auch, dass man die Rede vom Antisemitismus stets empört zurückweisen soll und darf, wenn sie im Zusammenhang mit etwas geschieht, das man selbst für lieb und teuer, für richtig und moralisch hält. Doch verliert der Begriff des Antisemitismus streckenweise im Gemenge der Phrasen seine Bedeutung. In der Absicht, das Bild der eigenen Person, Partei und Nation reinzuwaschen, wird er in gebetsmühlenartig vorgetragenen Mantren bis zur Inhaltsleere entstellt. Weiterlesen

Sekundärer Antisemitismus – ein Erklärungsansatz für Israel-Feindschaft in der Linken?

Eine Sendung von Emanzipation und Frieden, 22. Dezember 2011

Anhören oder Download

mit einem Vortrag von Olaf Kistenmacher, Hamburg, Historiker,                                    gehalten am 24. November 2011 im DemoZ in Ludwigsburg

Siehe : Vortragsankündigung

 

Wir doch nicht!

Die Linkspartei im Kampf gegen „Antisemitismuskeule“ und für’s Menschenrecht auf „Israelkritik“

Vortrag und Diskussion mit Sebastian Voigt, Universität Leipzig

22. Dezember 2011, 19.00 Uhr, Stuttgart, Kulturzentrum Merlin, Eintritt: 3 Euro

Einladungsflyer

Eine aufstrebende Hoffnungsträgerin, die demonstrativ sitzenbleibt, wenn der israelische Staatspräsident im Bundestag spricht. Eine Kämpferin für das Menschenrecht, die sich auf großer Fahrt gegen den Judenstaat von Islamisten auf dem Frauendeck einschließen lässt. Weiterlesen

Islamophobie? Rassismus? Islamkritik?

Über begriffliche und inhaltliche Verwirrungen einer aktuellen Debatte

Ein Seminar von Emanzipation und Frieden, 3. Juli 2010

mit Vorträgen von Floris Biskamp (Uni Gießen), Klaus Blees (Aktion 3. Welt Saar, Trier), Lothar Galow-Bergemann und Markus Mersault (beide Emanzipation und Frieden, Stuttgart).

Die Vorträge sind zu hören in einer Sendereihe von Emanzipation undFrieden vom Herbst 2010 Anhören oder Download

Wie hat eine emanzipatorische Kritik an rassistischen und antimuslimischen Ressentiments ebenso wie an Begriffslosigkeit, unverstandenem Antisemitismus und Kulturrelativismus auszusehen, ohne die Kritik der Religion und die Kritik an fundamental-religiösen Zuständen gleich mit zu entsorgen ?

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