Zur Geschichte und Debatte des Kampfs um reproduktive Selbstbestimmung in Polen

Online-Vortrag und Diskussion mit Magdalena Baran-Szołtys

Donnerstag, 13. Mai 2021, 19.30 Uhr

  • Im Livestream auf Facebook und über Zoom. Die Zugangsdaten werden rechtzeitig hier eingestellt

Seit Jahren protestieren Frauen* und Verbündete in Polen für eine liberaleres Abtreibungsgesetz. Im Jahr 2020 erreichten die Proteste einen neuen Höhepunkt, nachdem der Verfassungsgerichtshof durch sein Urteil ein fast vollständiges Abtreibungsverbot veranlasste. Der Vortrag gibt Einblicke in die momentane Situation rund um Selbstbestimmungsrechte der Frauen in Polen, führt in die Geschichte und Schwerpunkte sowie Akteure*innen der Debatte ein und analysiert die Proteste der letzten Monate.

Magdalena Baran-Szołtys ist promovierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und forscht am Research Center for the Study of Transformations (RECET) der Universität Wien zu Reisen, Ungleichheits- und Transformationsnarrativen, der Beziehung zwischen Literatur und Politik sowie Ostmitteleuropa. Zudem ist sie Vorstandsmitglied des Frauenvolksbegehren 2.0 – Verein für Frauen* – und Gleichstellungspolitik in Österreich.