Anmerkungen zum Grassierenden Wahn

oder: Wenn Deutsche Dichter und Denker nicht mehr länger schweigen können

Eine Sendung von Emanzipation und Frieden, 27. April 2012

mit Beiträgen aus der jungle world von Ulrich W.Sahm, Klaus Bittermann, Alex Feuerherdt, Boris Yelnikoff und Stefan Frank

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Eigentlich könnte es einem wurscht sein, wenn ein eingebildeter, von Geltungssucht gezeichneter alter Mann ein billiges politisches Pamphlet verfasst, von dem er wähnt, es handele sich – schließlich hat ja kein Geringerer als höchstpersönlich er selbst zur Feder gegriffen – um ein „Gedicht“. Und doch muss man noch einmal über Günter Grass reden. Aus einem einzigen Grund nur, aber aus einem gewichtigen: Weil es so viele sind, die glauben, dieser Irre habe recht. Dass man ja nicht sagen dürfe, was man denkt, davon sind diejenigen zutiefst überzeugt, die permanent sagen, was sie denken. Leider findet sich diese Einstellung sogar überdurchschnittlich häufig unter Leuten, die für sich in Anspruch nehmen, links, fortschrittlich und für den Frieden zu sein. Deswegen und nur deswegen noch einmal einige Beiträge zum Thema.

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