Wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken
Lesung und Gespräch mit Andreas Speit
Dienstag, 23. Juni 2026, 19.30 Uhr, Schorndorf
Manufaktur, Hammerschlag 8, 73614 Schorndorf
»Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre.«
In seiner kenntnisreichen Analyse beschreibt der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.
Moderation: Dr. Andreas Baumer, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
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Ihre Teilnahme an der Veranstaltung
Mit den Öffentlichen:
Aus Stuttgart: Mit der S2 Richtung Schorndorf Bahnhof oder mit den Regionalbahnen MEX13 bzw. IRE1 bis Schorndorf Bahnhof.
Aus Aalen: Mit den Regionalbahnen MEX13 oder IRE1 bis Schorndorf Bahnhof.
Vom Schorndorfer Bahnhof sind es 10 Minuten zu Fuß bis zur Manufaktur (Hammerschlag 8) oder 1 Station mit der Wieslauftalbahn (RB61) bis Schorndorf Hammerschlag.
Adresse fürs Navigationsgerät:
Hammerschlag 8, 73614 Schorndorf
Koordinaten: 48.807893, 9.538025
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg, der Manufaktur Forum für Kultur und Politik und des Fördervereins Emanzipation und Frieden

