auf der Mahnwache„Querdenkern“ in die Quere kommen – Schluss mit antisemitischem Verschwörungsgeraune! am 17. April 2021
[Text folgt unten]
Ich
möchte ein bisschen davon erzählen, wie es ist, zur Zeit im
Krankenhaus zu arbeiten – oder auch im Krankenhaus zu liegen.
Wer
liegt denn da überhaupt? Was wir ja immer ganz genau wissen, ist wie
viele Menschen in Deutschland mit Covid19 auf den Intensivstationen
liegen. Gestern waren es 4740, in Baden-Württemberg 511. Davon
wurden 2708 invasiv beatmet, in Baden-Würtemberg 280.
auf der Mahnwache„Querdenkern“ in die Quere kommen – Schluss mit antisemitischem Verschwörungsgeraune! am 17. April 2021
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Danke für den Redebeitrag an die Autonome Antifa Wien , den wir mit leichten Änderungen übernommen haben
Seit fast einem Jahr drängen
selbsternannte Corona-Rebellen, sie nennen sich „Querdenker“, auf
die Straßen, um gegen die Maßnahmen der Bundesregierung zu
protestieren – Stuttgart wurde schnell zum Hotspot dieser Bewegung.
Und die extreme Rechte versuchte offensiv und erfolgreich, sich an
die Spitze der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu
setzen. Verwunderlich ist das nicht, bieten die konformistischen
„Corona-Rebellen“ den Rechtsextremen nicht nur von Anbeginn an
Platz, sondern auch eine Vielzahl an ideologischen Anknüpfungspunkten
– von antisemitischen Verschwörungsideologien bis hin zu
sozialdarwinistischen Stärke-Diskursen.
Zusammen mit der Covid-19-Pandemie verbreiten sich haarsträubende und gefährliche Verschwörungsphantasien. Menschen fabulieren von Geheimplänen bösartiger Milliardäre, die ihnen Mikrochips einpflanzen wollen und von einer „Merkeldiktatur“, die in deren Auftrag handelt. Der Glaube, sie seien bösartigen, gierigen und unvorstellbar mächtigen dunklen Kräften ausgeliefert, sitzt in ihnen ebenso tief wie die Überzeugung, sie selbst befänden sich im legitimen Widerstand dagegen. Immer häufiger äußert sich auch offener Antisemitismus, der „den Juden“ unterstellt, die eigentlichen Drahtzieher des Bösen zu sein. Weiterlesen →
Rückkehr zum Gewohnten um jeden Preis Das mitleidlose und emotional ausgetrocknete Subjekt des „Querdenkers“s ist ein Produkt unserer Konkurrenzgesellschaft. Es sieht sich selbst als Einzelkämpfer*in in einer feindseligen Welt und legt die innerlich empfundene Furcht vor Krankheit oder ausbleibender Versorgung als unzulässige Schwäche des eigenen Charakters aus. Der Gedanke, von einem unkontrollierbaren Infektionsgeschehen abzuhängen oder von der Fürsorge durch andere Personen ist „Querdenkern“ unerträglich. Ihnen fehlt schlicht das Vertrauen in das Wohlwollen ihrer Mitmenschen, weswegen sie eine gemeinsame Überwindung der Seuche für ebenso unmöglich halten, wie eine Impfforschung ohne Hintergedanken oder eine Gesundheitsversorgung, die auf Fairness basiert. Als einzige erreichbare Zuflucht erscheint ihnen der bisherige Status Quo, dessen Wiederherstellung sie folglich mit aller Macht erzwingen wollen – selbst wenn andere dafür sterben. Ihre angebliche „Rebellion“ ist nichts anderes, als der egoistische und rücksichtslose Versuch, verlorene Privilegien zurück zu erobern.
Am kommenden Samstag, 17.04., haben sich in Stuttgart erneut Proteste aus dem Umfeld der verschwörungstheoretischen Bewegung angekündigt. Während die Infektionszahlen erneut massiv steigen und die Plätze auf Intensivstationen knapp werden, machen sich die selbsternannten „Querdenker“ auf den Straßen mit ihren Forderungen nach einem Ende jeglicher Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie breit. Neben Realitätsverweigerung und Rücksichtslosigkeit haben sie antisemitische Verschwörungstheorien im Demo-Gepäck, die es so zu einer lange nicht gekannten Präsenz in der Öffentlichkeit schaffen. Eine enthemmte Bürgerlichkeit Hand in Hand mit offen Rechtsextremen, Reichsbürgern und Esoterikern – auch uns langt´s.
Wir schließen uns dem Aufruf von „Stuttgart gegen Rechts“ an und beteiligen uns an den Protesten gegen die „Querdenken“ Demo. Von 11.30 – 16.00 werden wir am Kronprinzplatz mit einer Mahnwache und Infomaterialien zu finden sei. Kommt vorbei und beteiligt euch an den Protesten. Mit Abstand, Maske und Verstand.
Für einen solidarischen Shutdown und eine vernünftige ZeroCovid Strategie! Gegen Antisemitismus und Verschwörungsdenken!
In einem gemeinsamem Filmprojekt von Contain`t und Emanzipation und Frieden zeigen wir online die Filme „Das ist unser Haus!“ und „Hausprojekt Freiau99“ – im Anschluss steht das „Mietshäuser Syndikat“ und das „Hausprojekt Freiau99“ aus Freiburg online für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung
Vor allem in den Metropolen steigen die Mieten und die Immobilienpreise ins Unermessliche, das „Mietshäuser Syndikat“ versucht sehr erfolgreich seit vielen Jahren, Wohnraum dem freien Markt zu entziehen. Das „Mietshäuser Syndikat“ berät selbstorganisierte Hausprojekte, wie etwa Mieter*innen, die ihr Haus übernehmen wollen oder Gruppen, die ein Haus suchen. Es berät Gruppen, die sich für das Syndikatsmodell interessieren und beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden – zudem hilft es mit Know How bei der Projektfinanzierung und initiiert auch selbst neue Projekte.
Anmeldung per Mail erforderlich: politische.bildung@bildungswerk-bayern.de
Klima- und Coronakrise offenbaren, dass
das herrschende Wirtschaftssystem existentiellen Herausforderungen
nicht gewachsen ist. Unendliches Wachstum ist ihm wichtiger als
Mensch und Natur, maximaler Profit wichtiger als Gesundheit und
Lebensqualität, steigende Aktienkurse wichtiger als das Leben
künftiger Generationen.
Immer weniger Menschen glauben an den
Kapitalismus und wissen, dass es „nicht so weitergehen“ kann.
Aber der Ausstieg ist schwer. Solange unser Lebensunterhalt vom
Verkauf unserer Arbeitskraft abhängt, sitzen wir in der Falle: Geht
es nämlich nicht „so weiter“, ist unser Einkommen gefährdet,
von dem wir leben.
Die Überwindung der Wirtschaftsweise,
die uns in diese Sackgasse geführt hat, ist buchstäblich zu einer
Frage des Überlebens geworden. Weiterlesen →
Was verbindet die treue Kirchgängerin, den selbstbewussten Kämpfer gegen „die Coronadiktatur“, den missionarischen Salafisten und die entschiedene Gegnerin der Pharmaindustrie, die sich nicht manipulieren lassen will und deshalb auf Zuckerkügelchen schwört? Es ist der Glaube, ihr Wohl und Wehe hinge vom Walten höherer Mächte ab.
Die einen verehren diese Mächte, die anderen fürchten sie. Die einen werfen sich ihnen wacker entgegen, die andern unterwerfen sich ihnen lustvoll. Die einen sind sanftmütig, die andern kochen vor Wut. Die einen sind religiös, die anderen atheistisch, die einen unpolitisch, die anderen hochpolitisch, die einen rechts, die anderen links. Und doch verbindet sie mehr als sie trennt: Einfache Antworten auf komplexe Fragen und das wohlige Gefühl, zur Gemeinschaft der Erleuchteten zu gehören.
Seit Mitte der 2000er Jahre sind die Beschwörungen von “Gender-Ideologie”, “Erziehung zum Einheitsmenschen” und “feministische Weltverschwörung” mindestens unter AntifeministInnen in aller Munde. Im Vortrag zeigt Rebekka Blum die Gefahr des Antifeminismus als mobilisierende Bindeglied-Ideologie von konservativen, religiös-fundamentalistischen, maskulinistischen bis hin zu (extrem) rechten Bewegungen nach. Davon ausgehend zeigt sie die Verschränkung von Antifeminismus zu weiteren Ideologien wie Rassismus, völkischer Ideologie und insbesondere Antisemitismus auf. Der Vortrag verdeutlicht, dass es notwendig ist, Antifeminismus als Bestandteil rechter Ideologie und gefährliches Phänomen ernst zu nehmen und zu bekämpfen. Weiterlesen →
Halle, Thüringen, Hanau, Corona: Antworten für die politische Gegenwart. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Als Kontrastfolie zu solchen völkischen Vorstellungen einer Mehrheitsgesellschaft entwirft er mit Gegenwartsbewältigungein Modell für eine veränderte Gegenwart: Desintegration, radikale Vielfalt, komplexe Intersektionalität und ein postmigrantischer Antifaschismus sind für ihn die Pfeiler einer Gesellschaft, die „alle schützt und nicht nur manche oder, um mit Adorno zu sprechen, eine Gesellschaft, in der man ‚ohne Angst verschieden sein kann‘.“ Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2020 – diese Polemik ist sein Schrittmacher: „Gegenwartsbewältigung heißt, dass man uns mit den Füßen zuerst aus den Shishabars und Synagogen, Spätis und Darkrooms wird tragen müssen. Wir räumen nicht das Feld, auch wenn nichts wieder gut wird. Nicht mit der Heimat, nicht mit der Leitkultur, nicht im Kapitalismus. Aber wenn wir verlieren, dann verlieren wir zusammen.“ (Max Czollek, Gegenwartsbewältigung)
In seiner Selbstdarstellung heißt es, „der Deutsche Ethikrat beschäftigt sich mit den großen Fragen des Lebens. Mit seinen Stellungnahmen und Empfehlungen gibt er Orientierung für die Gesellschaft und die Politik. […] Der Deutsche Ethikrat hat […] die Nachfolge des […] von der Bundesregierung eingerichteten Nationalen Ethikrates angetreten.“ Nun hat die gesalbte Institution mal wieder, gleich einem moralischen Donnerschlag, das Wort ergriffen … und als wäre das der Rede wert.²
I.
Doch worum geht es überhaupt? Den Ethikrat treibt, wie alle Menschen, vor allem alle Deutschen, die ungemein originelle Frage um: „Ab wann soll man die strengen Maßnahmen in Deutschland wieder lockern?“ Und der Rat der Ethik-Weisen läßt höchstverbindlich verlautbaren: „Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen, aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken. Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht stärken würde.“ So der Vorsitzende des Ethikrates, passenderweise ein Theologieprofessor namens Dabrock.
Mit „Die Beste Instanz“ rief Enissa
Amani in kürzester Zeit ein Panel zusammen, um auf die unerträgliche
WDR-Sendung „Die letzte Instanz“ zu reagieren. Diese Reaktion war
absolut notwendig, wies aber gewisse Schwächen auf.
Dass allzu viele Sendungen im deutschen Fernsehen nicht anzuschauen sind, sollte kritische Geister wenig verwundern. Die WDR-Sendung „Die letzte Instanz“ vom 29. Januar 2021 konnte daraus sogar noch hervorstechen. Mit einer Talkrunde aus Personen, die weder in ihren jeweiligen Feldern noch zu gesellschaftlichen Fragen Qualität oder Expertise zeigen.
Die Ära Trump ist vorbei, der neue Präsident Joe Biden will eine Rückkehr zur Normalität. Aber ist das überhaupt noch möglich? Innerhalb der demokratischen Partei wächst der Konflikt zwischen der Mitte und dem linken Flügel; gleichzeitig sind die Republikaner unter Trump zu einer „post-demokratischen“ Partei geworden, in der bedingungslose Loyalität mehr zählt als Rechtsstaatlichkeit. Sind die USA überhaupt noch regierbar?
Seit Mitte der 2000er Jahre sind die Beschwörungen von “Gender-Ideologie”, “Erziehung zum Einheitsmenschen” und “feministische Weltverschwörung” mindestens unter AntifeministInnen in aller Munde. Im Vortrag zeigt Rebekka Blum die Gefahr des Antifeminismus als mobilisierende Bindeglied-Ideologie von konservativen, religiös-fundamentalistischen, maskulinistischen bis hin zu (extrem) rechten Bewegungen nach. Davon ausgehend zeigt sie die Verschränkung von Antifeminismus zu weiteren Ideologien wie Rassismus, völkischer Ideologie und insbesondere Antisemitismus auf. Der Vortrag verdeutlicht, dass es notwendig ist, Antifeminismus als Bestandteil rechter Ideologie und gefährliches Phänomen ernst zu nehmen und zu bekämpfen. Weiterlesen →
Halle, Thüringen, Hanau, Corona: Antworten für die politische Gegenwart. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Als Kontrastfolie zu solchen völkischen Vorstellungen einer Mehrheitsgesellschaft entwirft er mit Gegenwartsbewältigungein Modell für eine veränderte Gegenwart: Desintegration, radikale Vielfalt, komplexe Intersektionalität und ein postmigrantischer Antifaschismus sind für ihn die Pfeiler einer Gesellschaft, die „alle schützt und nicht nur manche oder, um mit Adorno zu sprechen, eine Gesellschaft, in der man ‚ohne Angst verschieden sein kann‘.“ Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2021 – diese Polemik ist sein Schrittmacher: „Gegenwartsbewältigung heißt, dass man uns mit den Füßen zuerst aus den Shishabars und Synagogen, Spätis und Darkrooms wird tragen müssen. Wir räumen nicht das Feld, auch wenn nichts wieder gut wird. Nicht mit der Heimat, nicht mit der Leitkultur, nicht im Kapitalismus. Aber wenn wir verlieren, dann verlieren wir zusammen.“ (Max Czollek, Gegenwartsbewältigung)
PROGRAMM:
19:30 Begrüßung:Oliver Schael, Fritz-Erler-Forum
19:40 Lesung und Gespräch:Max Czollek: Gegenwartsbewältigung. Moderation: Fabienne Fecht, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
Zugangsdaten zum Zoom-Meeting erhaltet ihr bei Anmeldung unter folgender Mailadresse: trans at sonntags-club.de spätestens einen Tag vor der Veranstaltung.
In Deutschland hat man zwar gelernt, dass Antisemitismus irgendwie schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man antisemitischen Denkmustern anhängen und gleichzeitig davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das funktioniert in rechten, linken und religiösen Milieus genauso wie in der vermeintlich „guten Mitte der Gesellschaft“.
Das gefährliche Potential dieser Mixtur wird in Krisenzeiten besonders deutlich. Die verbreitete Gewissheit, dass „die da oben an allem schuld sind“ verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „gierige Milliardäre“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie verbreiten sich einfache, falsche und gefährliche Welterklärungsmuster noch schneller. Vermeintliche „Querdenker“, QAnon-Fans und andere bilden sich die Diktatur einer geheimen Weltelite ein und wähnen sich im Endkampf zwischen Gut und Böse. Viele werden immer hemmungsloser und gewalttätiger.
Was haben die beliebten Demeter-Produkte aus dem Bio-Regal und die Waldorfschulen gemeinsam? Die zugrunde liegende esoterische Weltanschauung, die Anthroposophie. Sie wurde Anfang des vergangenen Jahrhunderts durch Rudolf Steiner (1861-1925) begründet und ist heute die wohl einflussreichste esoterische Strömung in Europa. Bemerkenswerterweise ist die Anthroposophie dabei heute viel weniger bekannt als ihre sogenannten Praxisfelder, wie z.B. die Waldorfpädagogik, die biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter) oder die anthroposophische Medizin. Die Praxisfelder sind jedoch mit der Anthroposophie untrennbar verwoben und so lohnt sich ein Blick, welche Weltanschauung sich dahinter verbirgt. Weiterlesen →
Lange Zeit glaubte man in Deutschland, Antisemitismus sei im
wesentlichen ein Phänomen von gestern und heutzutage unter Deutschen nur
noch eine Randerscheinung. Höchstens unter Zugewanderten wollte man ihn
hie und da noch wahrnehmen. Diese Illusion ist wie eine Seifenblase
zerplatzt. 75 Jahre nach dem Sieg der Alliierten über Nazideutschland
versteckt sich der Antisemitismus immer weniger in Hinterzimmern und
traut sich wieder offen auf die Straßen. Mittlerweile warnt selbst der
Verfassungsschutz vor „steil ansteigendem Antisemitismus“. Warum das so
ist, versteht er allerdings genauso wenig wie eine Gesellschaft, die
zwar irgendwie „gegen Antisemitismus“ ist, aber ihn bis heute kaum
begriffen hat. Deutsche Selbstgewissheit entlarvt sich als das, was sie
schon immer war: als Schuldabwehr und Selbstbetrug.
Gemeinsam mit ausgewiesenen Expert*nnen wollen wir die Entwicklungen
beleuchten und uns auf die Suche nach Gegenstrategien begeben.
Die Ära Trump ist vorbei, der neue Präsident Joe Biden will eine Rückkehr zur Normalität. Aber ist das überhaupt noch möglich? Innerhalb der demokratischen Partei wächst der Konflikt zwischen der Mitte und dem linken Flügel; gleichzeitig sind die Republikaner unter Trump zu einer „post-demokratischen“ Partei geworden, in der bedingungslose Loyalität mehr zählt als Rechtsstaatlichkeit. Sind die USA überhaupt noch regierbar?
Emanuel Bergmann ist freier Journalist und Autor. Er berichtet seit fast zwanzig Jahren aus Los Angeles über amerikanische Politik, Kultur und Gesellschaft. 2016 erschien von ihm „Der Trick“