Wenn Radiohead oder Nick Cave Stress von Thurston Moore (Sonic Youth) und Roger Waters (Pink Floyd) bekommen, weil sie ein Konzert in Tel Aviv spielen, dann ist die BDS-Kampagne im Spiel. Ebenso sollen Israelische Wissenschaftler:innen nicht an Universitäten in den USA oder Europa auftreten dürfen. Wenn vor Deinem Supermarkt Menschen stehen, die Dir verbieten möchten, Israelische Weine oder Datteln zu kaufen, dann erinnert das an eine ganz dunkle Zeit, in der man dazu aufgefordert wurde: „Kauft nicht bei Juden!“
Die BDS-Kampagne (Boycott, Divestment and Sanctions) ist antisemitisch. Die Zusammenhänge erklärt der Wiener Politikwissenschaftler Florian Markl.
Unter Parolen wie „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“ belagerte im August 1992 ein Bündnis aus Rostocker Anwohner*innen und eigens zu diesem Anlass angereisten Nazis die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber*innen (ZASt) und das Wohnheim vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen. Mehr als hundert Vietnames*innen und antifaschistische Unterstützer*innen entgingen dem Tod in dem brennenden Haus nur knapp.
Über die immense Bedeutung des Pogroms von Lichtenhagen für den Rassismus des wiedervereinten Deutschlands ist man sich – zumindest in der gesellschaftlichen Linken – im Grunde genommen einig. Dass jene Ausschreitungen jedoch vor allem das Ergebnis der antiziganistischen Gerüchte und Ressentiments waren, mit denen Politik und Medien bereits seit 1990 gegen asylsuchende Rumän*innen hetzten und die Debatte über den „Asylkompromiss“ befeuerten, ist weitestgehend unbekannt.
Sie arbeiten in Schlachthöfen, in der Pflege, auf dem Bau, in der Logistikbranche oder der Landwirtschaft, aber auch im industriellen Sektor und ihre Ausbeutung bildet zunehmend die Grundlage des deutschen Exportmodells. Zeitlich befristete Arbeitsmigrant*innen, die regelmäßig für einige Wochen oder Monate ihre Heimat verlassen, um in Deutschland zu arbeiten.
Obwohl sie überall präsent sind und ohne sie die Produktion in zahlreichen Wirtschaftszweigen zum Erliegen kommen würde, bleiben sie doch meist gesellschaftlich unsichtbar. Gekennzeichnet ist die Arbeit dieser modernen Wanderarbeiter*innen durch lebensgefährliche Arbeitsbedingungen, systematischen Lohnraub und die Umgehung arbeitsrechtlicher Normen.
„Der Jude“, hatte Hitler 1925 in Mein Kampf erklärt, „ist und bleibt der ewige Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet. Wo er auftritt, stirbt das Gastvolk nach kürzerer oder längerer Zeit ab.“ Im Frühjahr 1939 verkündeten die „Schulungshefte“ der Wehrmacht: „Wir Deutsche kämpfen heute einen doppelten Kampf. Den nichtjüdischen Völkern gegenüber wollen wir nur unsere Lebensinteressen durchsetzen. Das Weltjudentum aber bekämpfen wir wie einen giftigen Parasiten. Dieser Kampf ist ein sittlicher Kampf für die Reinheit und Gesundheit des gottgeschaffenen Volkstums und für eine neue gerechtere Ordnung in der Welt.“ Im März 1941, drei Monate vor dem Überfall auf die Sowjetunion, nannte Hitler den „jüdischen Bolschewismus“ als zukünftigen Gegner. Und die Kommandeure erhielten die Instruktion: „Die Truppe muß sich darüber klar sein, daß der Kampf von Rasse zu Rasse geführt wird.“
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Bei „Youth Against Antisemitism“ verbinden wir politische Bildung und Subkultur miteinander. In Zentrum stehen aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus, die ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen, unabhängig von politischen Orientierungen wie links, konservativ oder rechts.
Dieses Jahr ist Florian Markl mit einem Vortrag zur BDS-Bewegung zu Gast. Markl ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter des unabhängigen Nahost-Thinktanks „Mena-Watch“ in Wien. Zusammen mit dem Journalisten und Autoren Alex Feuerherdt hat er zur BDS-Bewegung recherchiert. Als Ergebnis entstand das Buch „Die Israel-Boykottbewegung: Alter Hass in neuem Gewand“. Darum wird es auch im Vortrag gehen.
Unter Parolen wie „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“ belagerte im August 1992 ein Bündnis aus Rostocker Anwohner*innen und eigens zu diesem Anlass angereisten Nazis die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber*innen (ZASt) und das Wohnheim vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen. Mehr als hundert Vietnames*innen und antifaschistische Unterstützer*innen entgingen dem Tod in dem brennenden Haus nur knapp.
Über die immense Bedeutung des Pogroms von Lichtenhagen für den Rassismus des wiedervereinten Deutschlands ist man sich – zumindest in der gesellschaftlichen Linken – im Grunde genommen einig. Dass jene Ausschreitungen jedoch vor allem das Ergebnis der antiziganistischen Gerüchte und Ressentiments waren, mit denen Politik und Medien bereits seit 1990 gegen asylsuchende Rumän*innen hetzten und die Debatte über den „Asylkompromiss“ befeuerten, ist weitestgehend unbekannt.
Genau 20 Jahre nach 9/11 haben die Taliban die Kontrolle über Afghanistan zurückgewonnen. Der Westen macht sich überhastet davon und hinterlässt Chaos, blankes Entsetzen und Todesangst. – Welche Bilanz bleibt aus zwei Jahrzehnten „War on Terror“ zu ziehen? Wie konnten die Taliban so schnell zurückkehren, warum gab es kaum Gegenwehr und was steht den Menschen in Afghanistan sowie die Geflüchteten nun bevor?
Genau 20 Jahre nach 9/11 haben die Taliban die Kontrolle über Afghanistan zurückgewonnen. Der Westen macht sich überhastet davon und hinterlässt Chaos, blankes Entsetzen und Todesangst. – Welche Bilanz bleibt aus zwei Jahrzehnten „War on Terror“ zu ziehen? Wie konnten die Taliban so schnell zurückkehren, warum gab es kaum Gegenwehr und was steht den Menschen in Afghanistan sowie die Geflüchteten nun bevor?
Im Rahmen seines Vortrags „Nie wieder!“ berichtet Oliver Vrankovic von seinen Erfahrungen mit Zeitzeugen der Reichspogromnacht und Überlebenden des Holocaust. Er erzählt die Geschichte der Überlebenden, die (vor und nach dem Holocaust) nach Palästina geflohen sind und zu Mitbegründern und Verteidigern des Staates Israel wurden, weiter. Der Vortrag ist unterlegt mit Filmausschnitten, in denen die letzten Zeugen zu sehen und zu hören sind.
Thematisch setzt sich der Vortrag mit der israelischen Staatsräson „Nie wieder“ auseinander. Dabei behandelt er insbesondere den eliminatorisch gesinnten Antisemitismus, dem der jüdische Staat seit seiner Gründung ausgesetzt ist und wie diese Gefahr vor dem Hintergrund der Erfahrung des Holocaust verstanden und bekämpft wird.
„Der Jude“, hatte Hitler 1925 in Mein Kampf erklärt, „ist und bleibt der ewige Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet. Wo er auftritt, stirbt das Gastvolk nach kürzerer oder längerer Zeit ab.“ Im Frühjahr 1939 verkündeten die „Schulungshefte“ der Wehrmacht: „Wir Deutsche kämpfen heute einen doppelten Kampf. Den nichtjüdischen Völkern gegenüber wollen wir nur unsere Lebensinteressen durchsetzen. Das Weltjudentum aber bekämpfen wir wie einen giftigen Parasiten. Dieser Kampf ist ein sittlicher Kampf für die Reinheit und Gesundheit des gottgeschaffenen Volkstums und für eine neue gerechtere Ordnung in der Welt.“ Im März 1941, drei Monate vor dem Überfall auf die Sowjetunion, nannte Hitler den „jüdischen Bolschewismus“ als zukünftigen Gegner. Und die Kommandeure erhielten die Instruktion: „Die Truppe muß sich darüber klar sein, daß der Kampf von Rasse zu Rasse geführt wird.“ Beim Einmarsch der Wehrmacht am 22. Juni 1941 verfügten die Truppen über „Volkstumskarten“, in denen die Einwohnerzahlen der Dörfer und Städte am Marschweg, aber auch der Anteil der Juden und die Zahl der Synagogen angegeben waren. Dieses Wissen erlaubte es den Panzer- und Infanteriedivisionen, in den Städten die männlichen Juden auf die zentralen Plätze zu treiben, ihnen ihr Schicksal zu verkünden und dann 20 bis 70 Juden stellvertretend zu erschießen. Ab Juli/August 1941 übernahmen dann die SS-Einsatzgruppen die Aufgabe der Vernichtung aller Juden, auch der Frauen und Kinder.
Hannes Heer, Jg. 1941, hat nach dem Studium der Geschichte und Literatur in Freiburg und Bonn als Theaterdramaturg, Filmregisseur und Ausstellungsmacher gearbeitet. Er leitete u. a. die Ausstellungen „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ und „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden’ aus der Oper 1933 bis 1945.“ Heer hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte von Antisemitismus, Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegserinnerung verfasst. Er ist Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille und lebt in Hamburg.
Wie kapitalistische „Sachzwänge“ das Gesundheitssystem in die Krise treiben
Online-Vortrag
und Diskussion mit Kai Uwe
Helmers
Donnerstag, 23. September 2021, 19.30 Uhr
Der Vortrag kann mittlerweile HIER nachgehört werden
Lange her sind die Zeiten, wo die Krankenhäuser maßgeblich von der öffentlichen Hand organisiert wurden und die ambulante Medizin kleinunternehmerisch organisiert war. In den letzten 40 Jahren wurde das Gesundheitssystem immer mehr umgebaut – allerdings nicht zum Besseren. Die Krankenhausfinanzierung mittels Fallpauschalen führte und führt zur Schließung von Krankenhäusern, Bettenabbau und Personalmangel, besonders in der Pflege. Die Mehrzahl der Krankenhäuser befindet sich mittlerweile in privaten Händen. Im ambulanten Bereich wurden Kopfpauschalen, Budgets und Deckelungen eingeführt und gleichzeitig ermöglicht, Kapital in diesem Bereich gewinnbringend einzusetzen. Die Qualität ist nicht besser geworden, während gleichzeitig Krankenkassenbeiträge und Kostenselbstbeteiligung der gesetzlich Versicherten stiegen. Die Medizin hat sich tendenziell zu einem (Dienstleistungs-) Markt entwickelt, in dem die Patient*innen als Kund*innen behandelt werden. Zur politischen Begründung dieser Entwicklung mussten immer angebliche „Sachzwänge“ herhalten. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich diese aber keineswegs als naturgegeben, sondern als Folge der kapitalistischen Logik, die auch das Gesundheitswesen ihrem Diktat von Wachstumszwang und Profitinteresse unterwirft.
Ein Dach über dem Kopf ist ein menschliches Grundbedürfnis. Aber bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist für Gering- und Normalverdiener*innen in Ballungszentren wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und in vielen anderen anderen großen Städten zu einem gravierenden Problem geworden. Seit Jahren folgen die Preise am Immobilienmarkt einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Mittlerweile geht dieser sogar auf die mittelgroßen Städte über.
Immobilien haben in der Warenwelt eine Sonderstellung inne: Sie sind zugleich Anlageobjekte und lebenswichtige Gebrauchsgüter. Diese Kombination findet sich bei keiner anderen Ware. Während hohe Preise für typische andere Anlageobjekte – etwa Aktien, Gold oder neuerdings auch Kryptowährungen – niemanden stören, die nicht in sie investiert, haben hohe Immobilienpreise gravierende Folgen für Normal- und Geringverdiener*innen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.
Immer wieder im Laufe der kapitalistischen Modernisierungsgeschichte kam es zu Situationen, in denen Menschen für die Funktionstüchtigkeit der kapitalistischen Maschinerie nicht benötigt wurden. Sie galten stets als „Überbevölkerung“ und somit als überflüssig. Während die europäischen Nationen ihre „Überbevölkerung“ im 19. Jahrhundert noch in die Kolonien exportieren konnten, ist für die kapitalistisch Überflüssigen heutzutage kein Platz mehr. Darin zeigt sich einmal mehr der menschenfeindliche Charakter dieser Wirtschaftsweise.
In Friedenszeiten hat der Staat noch nie derart rigide in unser
Alltagsleben eingegriffen wie angesichts der Corona-Pandemie. Gerade
die westlichen Gesellschaften spaltet dieser Ausnahmezustand tief.
Das Gros der Bevölkerung betrachtet die Verhinderung eines
Massensterbens als vordringlichste Staatsaufgabe und akzeptiert
angesichts der Bedrohung durch den Virus auch massive
Einschränkungen; für eine lautstarke Minderheit ist das alles
Teufelswerk. Der Staat nutzt angeblich Corona nur als Vorwand, um
sinistre Pläne durchzusetzen und uns unserer Grundrechte zu
berauben.
Staatsfixiert sind freilich beide Positionen. Dabei macht die
Corona-Krise nur die inneren Widersprüche staatlicher Regulation und
deren Grenzen sichtbar. Weiterlesen →
Die Ära Trump ist vorbei, der neue Präsident Joe Biden will eine Rückkehr zur Normalität. Aber ist das überhaupt noch möglich? Innerhalb der demokratischen Partei wächst der Konflikt zwischen der Mitte und dem linken Flügel; gleichzeitig sind die Republikaner unter Trump zu einer „post-demokratischen“ Partei geworden, in der bedingungslose Loyalität mehr zählt als Rechtsstaatlichkeit. Sind die USA überhaupt noch regierbar?
Seit Mitte der 2000er Jahre sind die Beschwörungen von “Gender-Ideologie”, “Erziehung zum Einheitsmenschen” und “feministische Weltverschwörung” mindestens unter AntifeministInnen in aller Munde. Im Vortrag zeigt Rebekka Blum die Gefahr des Antifeminismus als mobilisierende Bindeglied-Ideologie von konservativen, religiös-fundamentalistischen, maskulinistischen bis hin zu (extrem) rechten Bewegungen nach. Davon ausgehend zeigt sie die Verschränkung von Antifeminismus zu weiteren Ideologien wie Rassismus, völkischer Ideologie und insbesondere Antisemitismus auf. Der Vortrag verdeutlicht, dass es notwendig ist, Antifeminismus als Bestandteil rechter Ideologie und gefährliches Phänomen ernst zu nehmen und zu bekämpfen. Weiterlesen →
Halle, Thüringen, Hanau, Corona: Antworten für die politische Gegenwart. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Als Kontrastfolie zu solchen völkischen Vorstellungen einer Mehrheitsgesellschaft entwirft er mit Gegenwartsbewältigungein Modell für eine veränderte Gegenwart: Desintegration, radikale Vielfalt, komplexe Intersektionalität und ein postmigrantischer Antifaschismus sind für ihn die Pfeiler einer Gesellschaft, die „alle schützt und nicht nur manche oder, um mit Adorno zu sprechen, eine Gesellschaft, in der man ‚ohne Angst verschieden sein kann‘.“ Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2021 – diese Polemik ist sein Schrittmacher: „Gegenwartsbewältigung heißt, dass man uns mit den Füßen zuerst aus den Shishabars und Synagogen, Spätis und Darkrooms wird tragen müssen. Wir räumen nicht das Feld, auch wenn nichts wieder gut wird. Nicht mit der Heimat, nicht mit der Leitkultur, nicht im Kapitalismus. Aber wenn wir verlieren, dann verlieren wir zusammen.“ (Max Czollek, Gegenwartsbewältigung)
PROGRAMM:
19:30 Begrüßung:Oliver Schael, Fritz-Erler-Forum
19:40 Lesung und Gespräch:Max Czollek: Gegenwartsbewältigung. Moderation: Fabienne Fecht, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
Die Ära Trump ist vorbei, der neue Präsident Joe Biden will eine Rückkehr zur Normalität. Aber ist das überhaupt noch möglich? Innerhalb der demokratischen Partei wächst der Konflikt zwischen der Mitte und dem linken Flügel; gleichzeitig sind die Republikaner unter Trump zu einer „post-demokratischen“ Partei geworden, in der bedingungslose Loyalität mehr zählt als Rechtsstaatlichkeit. Sind die USA überhaupt noch regierbar?
Emanuel Bergmann ist freier Journalist und Autor. Er berichtet seit fast zwanzig Jahren aus Los Angeles über amerikanische Politik, Kultur und Gesellschaft. 2016 erschien von ihm „Der Trick“
Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah galt lange als bundesdeutsche Erfolgsgeschichte. Dieses Image beginnt mit der zunehmenden Rechtsradikalisierung in Politik und Gesellschaft mehr und mehr zu bröckeln. Im bundesdeutschen Selbstbild wurde hingegen schon immer die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektion ausgeblendet. Eine (selbst-)kritische Aufarbeitung der Vergangenheit hat auch 75 Jahre nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus auf gesellschaftlicher Ebene kaum stattgefunden: Durch die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern manifestiert sich vielmehr ein Selbstbild, das um den Mythos kollektiver Unschuld kreist. Weiterlesen →