Trump und Baden-Württembergs Wirtschaft
Von Minh Schredle und Oliver Stenzel
Die Automobil-Industrie ist ohnehin angeschlagen und Baden-Württembergs Exportgeschäft rückläufig. Nun wurde im Land des wichtigsten Absatzmarktes, den USA, ein Präsident gewählt, der Schutzzölle ankündigt. Ein Stimmungsbild aus dem Südwesten.
Zeitgleich zu den Präsidentschaftswahlen in den USA veröffentlichte die „Zeit“ eine Recherche, in deren Vorspann es heißt: „Deutsche Konzerne durften im US-Wahlkampf offiziell nichts spenden – indirekt fanden sie trotzdem Wege. Ihre Hoffnungen liegen auf Trumps politischem Lager.“ Der zugehörige Text ist dann ein gutes Stück differenzierter, es ist nämlich keineswegs so, dass bei allen Unternehmen aus der Bundesrepublik einheitliche Interessen unterstellt werden könnten. Und so führt der Artikel aus: „Republikanische Kandidaten erhielten aus dem Umfeld deutscher Konzerne 1,42 Millionen US-Dollar, demokratische dagegen nur 1,15 Millionen Dollar.“
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