Audio: Wachstumszwang und Klimacrash

Warum die CO2-Steuer nicht weiterhilft und es keinen grünen Kapitalismus geben kann

Vortrag von Norbert Trenkle

gehalten am 30. Januar 2020 in Stuttgart

Klimawandel und ökologische Zerstörung lassen sich mit CO2-Steuer und ähnlichen Maßnahmen nicht aufhalten. Denn die zerstörerische Wachstumsdynamik ist im Herzen der kapitalistischen Produktionsweise angelegt, die immer nur auf die endlose Vermehrung des abstrakten Reichtums („Wert“) zielt. Daher lässt sie sich weder durch marktwirtschaftliche Steuerungsmaßnahmen noch durch individuelle Konsumveränderung aushebeln. Noch grundsätzlicher gesprochen: einen „grünen Kapitalismus“ kann es nicht geben. Vielmehr muss eine grundlegende Transformation der gesellschaftlichen Reichtumsproduktion angestrebt werden. Es geht darum, die Produktion nach Kriterien stofflicher Vernunft umzubauen. Weiterlesen

Die Wiederentdeckung der Klasse als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht

Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff und Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 26. Februar 2020, 19.30 Uhr, Rostock

Café Median / AWIRO e.V. Niklotstraße 5/6

Eine Veranstaltung von Theorie, Kritik & Cocktails

Linke, die jahrzehntelang vor allem auf Identitätspolitik gesetzt und die soziale Frage vergessen haben, üben sich zu Recht in Selbstkritik, denn mit dieser Ausrichtung überließen sie die Deutung wichtiger gesellschaftlicher Konflikte den Liberalen und Konservativen. Viele erhoffen sich von der Rückbesinnung auf die Klasse und ihre Kämpfe einen Ausweg aus dieser Sackgasse. Dummerweise handelt es sich bei dieser vermeintlichen Lösung aber nur um die Fortsetzung ihres Kardinalfehlers unter nostalgischen Vorzeichen.

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Klassenkampf ist zu wenig

von Lothar Galow-Bergemann

erschienen in Jungle World #4/2020 23. Januar 2020

Viele Linke, die jahrzehntelang auf Identitätspolitik gesetzt und die soziale Frage vergessen haben, üben sich aus gutem Grund in Selbstkritik, denn damit überließen sie Liberalen, Konservativen und Faschisten die Deutung wichtiger gesellschaftlicher Konflikte. Auch wenn manche die Arbeiterklasse aus dem Blick verloren haben – es gibt sie und Klassenkämpfe sind notwendig. Aber Klassenkampf kann heute bestenfalls noch notdürftige und instabile Erfolge für einzelne Gruppen der Arbeiterklasse erzielen, nachhaltige Antworten auf die soziale Frage kann er nicht mehr geben. Weil die Zwänge der Kapitalverwertung die Lösung aller entscheidenden Zukunftsfragen blockieren, müssen soziale Kämpfe heute unmittelbar – theoretisch wie praktisch – die Systemfrage stellen. Und genau hier beginnen die Probleme mit dem Klassenkampf. Das Klasseninteresse der Arbeiterklasse hat sich längst als systemimmantes Interesse derer entpuppt, die auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft angewiesen sind. Es fehlt an systemsprengendem Potential.

Klassenkampf ist eine Nummer zu klein für die notwendigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Nur Kämpfe, die die theoretischen wie praktischen Fesseln des „Interesses der Arbeiterklasse“ sprengen, können wirklich antikapitalistischen Charakter annehmen. Betrachten wir zum Beispiel die Frage der Arbeitszeit. Weiterlesen

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19.00 Uhr, Regensburg

Gewerkschaftshaus – Paradiesgarten, Richard-Wagner-Straße 2

Eine Veranstaltung der ver.di-Jugend Oberpfalz

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder und Altersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Audio: Die Wiederentdeckung der Klasse als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht

Vortrag von Ernst Lohoff und Lothar Galow-Bergemann

gehalten am 7. Dezember 2019 in München auf dem Kongress Stolz & Vorurteil

Linke, die jahrzehntelang vor allem auf Identitätspolitik gesetzt und die soziale Frage vergessen haben, üben sich zu Recht in Selbstkritik, denn mit dieser Ausrichtung überließen sie die Deutung wichtiger gesellschaftlicher Konflikte den Liberalen und Konservativen. Viele erhoffen sich von der Rückbesinnung auf die Klasse und ihre Kämpfe einen Ausweg aus dieser Sackgasse. Dummerweise handelt es sich bei dieser vermeintlichen Lösung aber nur um die Fortsetzung ihres Kardinalfehlers unter nostalgischen Vorzeichen.

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Wachstumszwang und Klimacrash

Warum die CO2-Steuer nicht weiterhilft und es keinen grünen Kapitalismus geben kann

Vortrag und Diskussion mit Norbert Trenkle

Donnerstag, 30. Januar 2020, 19.30 Uhr, Stuttgart

Laboratorium, Wagenburgstr.147

Der Vortrag ist mittlerweile HIER zu hören

Klimawandel und ökologische Zerstörung lassen sich mit CO2-Steuer und ähnlichen Maßnahmen nicht aufhalten. Denn die zerstörerische Wachstumsdynamik ist im Herzen der kapitalistischen Produktionsweise angelegt, die immer nur auf die endlose Vermehrung des abstrakten Reichtums („Wert“) zielt. Daher lässt sie sich weder durch marktwirtschaftliche Steuerungsmaßnahmen noch durch individuelle Konsumveränderung aushebeln. Noch grundsätzlicher gesprochen: einen „grünen Kapitalismus“ kann es nicht geben. Vielmehr muss eine grundlegende Transformation der gesellschaftlichen Reichtumsproduktion angestrebt werden. Es geht darum, die Produktion nach Kriterien stofflicher Vernunft umzubauen. Weiterlesen

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 16. Januar 2020, 18.30 Uhr, Linz

Johannes Kepler Universität Linz , Halle C, Keplergebäude

Eine Veranstaltung der Studienvertretung Politische Bildung

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder und Altersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Die Wiederentdeckung der Klasse als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht

Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff und Lothar Galow-Bergemann

auf dem Kongress Stolz & Vorurteil

Samstag 7. Dezember, 16.30 Uhr, München

Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstraße 64

Der Vortrag ist mittlerweile HIER zu hören

Linke, die jahrzehntelang vor allem auf Identitätspolitik gesetzt und die soziale Frage vergessen haben, üben sich zu Recht in Selbstkritik, denn mit dieser Ausrichtung überließen sie die Deutung wichtiger gesellschaftlicher Konflikte den Liberalen und Konservativen. Viele erhoffen sich von der Rückbesinnung auf die Klasse und ihre Kämpfe einen Ausweg aus dieser Sackgasse. Dummerweise handelt es sich bei dieser vermeintlichen Lösung aber nur um die Fortsetzung ihres Kardinalfehlers unter nostalgischen Vorzeichen.

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Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18 Uhr, Oldenburg

Universität Oldenburg, Raum A01 0-008

Eine Veranstaltung der DGB-Jugend Region Oldenburg-Ostfriesland

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Heuschrecken, Gier und Weltverschwörung

Regressiver Antikapitalismus und das antisemitische Ressentiment

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Montag, 11. November 2019, 19 Uhr, Oldenburg

Universität Oldenburg, Uhlhornsweg 49-55, A10 Hörsaal F

Eine Veranstaltung des AStA der Universität Oldenburg

Je länger die weltweite ökonomische Krise dauert, desto beliebter sind einfache Erklärungen. Geht es gegen Banken und „die Finanzmärkte“, sind sich fast alle einig: Parteipolitiker, Gewerkschaften, Linke, Rechte, diverse Verschwörungsphantasten und wer sonst alles in Krisenzeiten das Wort ergreift. Alle miteinander halten sie “die Gierigen, die den Hals nicht voll genug kriegen” für die Verursacher der Krise. Auch manch vermeintlich radikaleR KapitalismuskritikerIn findet sich da in trauter Eintracht mit Finanzminister, Fernseher und Frau Meier wieder. Wenn es gegen die „Zirkulationssphäre“ geht, entstehen sonderbar anmutende Schulterschlüsse. Ein ebenso verbreiteter wie unreflektierter Bauch-Antikapitalismus verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „die da oben“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“.

Die Nationalsozialisten setzten „die Gierigen“ mit „den Juden“ gleich. Doch auch wer das nicht tut, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Weiterlesen

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 27. November 2019, 18 Uhr, Trier

B 22 | Universität Trier

Eine Veranstaltung des Referats für politische Bildung des AStA Uni Trier und von Rosa Salon

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Dienstag, 12. November 2019, 19 Uhr, Nordhorn

Jugendzentrum Nordhorn
Denekamper Str. 26, 48529 Nordhorn

Eine Veranstaltung der Antirassistischen Initiative Nordhorn

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19 Uhr, Saarbrücken

Kultur- und Werkhof Nauwieser 19, Nauwieser Str. 19

Eine Veranstaltung von ConnAct Saar und Rosa-Luxemburg Stiftung Saarland

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Heuschrecken, Gier und Weltverschwörung

Regressiver Antikapitalismus und das antisemitische Ressentiment

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Bonn

Hörsaal 8, Hauptgebäude der Universität Bonn

Eine Veranstaltung des Referats für politische Bildung des AStA Uni Bonn

Je länger die weltweite ökonomische Krise dauert, desto beliebter sind einfache Erklärungen. Geht es gegen Banken und „die Finanzmärkte“, sind sich fast alle einig: Parteipolitiker, Gewerkschaften, Linke, Rechte, diverse Verschwörungsphantasten und wer sonst alles in Krisenzeiten das Wort ergreift. Alle miteinander halten sie “die Gierigen, die den Hals nicht voll genug kriegen” für die Verursacher der Krise. Auch manch vermeintlich radikaleR KapitalismuskritikerIn findet sich da in trauter Eintracht mit Finanzminister, Fernseher und Frau Meier wieder. Wenn es gegen die „Zirkulationssphäre“ geht, entstehen sonderbar anmutende Schulterschlüsse. Ein ebenso verbreiteter wie unreflektierter Bauch-Antikapitalismus verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „die da oben“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“.

Die Nationalsozialisten setzten „die Gierigen“ mit „den Juden“ gleich. Doch auch wer das nicht tut, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Weiterlesen

Comeback von Antisemitismus und Judenhass?


Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Montag, 30. September 2019, 19.00 Uhr, Aurich

Kreisvolkshochschule Aurich, Oldersumer Str. 65-73

Was ist eigentlich Antisemitismus? Erlebt er derzeit seine Auferstehung oder war er nie verschwunden? In Deutschland hat man jedenfalls gelernt, dass er schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man gleichzeitig antisemitischen Denkmustern anhängen und davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das funktioniert in rechten, linken und religiösen Milieus genauso wie in der vermeintlich „guten Mitte der Gesellschaft“. Das gefährliche Potential dieser Mixtur wird in Krisenzeiten besonders deutlich. Die verbreitete Gewissheit, dass „die da oben an allem schuld sind“ verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „gierige Bankster“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“. Die Nationalsozialisten setzten „die Gierigen“ mit „den Juden“ gleich. Doch auch wer das nicht tut, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Eine reflektierte Kapitalismuskritik, die sich wesentlich vom herrschenden Bauch-Antikapitalismus unterscheidet, ist deswegen heute nötiger denn je.

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Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Dienstag, 10. September 2019, 19 Uhr, Hamburg

Rote Flora, Schulterblatt 71

Eine Veranstaltung von Gruppe für den organisierten Widerspruch und Interventionistische Linke Hamburg

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Gemeinwohlökonomie aus einer kritischen Perspektive

Vortrag und Diskussionen mit Lothar Galow-Bergemann

Freitag, 20. und Samstag, 21. September 2019, Bad Boll

Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, D – 73087 Bad Boll

im Rahmen der Tagung Gemeinwohlökonomie Wie weit sind wir entfernt?

Freitag, 20. September, 17.30 Uhr Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann „Gemeinwohlökonomie aus einer kritischen Perspektive“

Samstag, 21. September, 15.30 Uhr Podiumsdiskussion mit Tim Weinert und Lothar Galow-Bergemann „GWÖ-Bilanz: Machbar oder Utopie?“

Ankündigungstext der Veranstaltung: Gemeinwohlökonomie Wie weit sind wir entfernt?
Auf der Suche nach einer neuen und besseren Wirtschaftsordnung wird häufig über Gemeinwohlökonomie gesprochen. Doch was bedeutet das Konzept konkret? Wie wirkt es sich in der Praxis, z.B. in den Bereichen Bildung, Politik oder Religion aus? Was können Unternehmer_innen tun und wie weit reicht ihre Handlungsfähigkeit in Wirklichkeit? Ist die Idee überhaupt durchsetzbar oder nur naive Utopie? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Befürworter_innen und Gegner_innen diskutieren, um gemeinsam alternative Wege zur Gesellschaftskrise zu formulieren.

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Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann

gehalten am 9. Juli 2019 in Jena

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen.

Warum wir mit »unserer Wirtschaft« nie eine nachhaltige
Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Dienstag, 9. Juli 2019, 19 Uhr, Jena

Carl Zeiss Straße 3 Seminarraum 317

Eine Veranstaltung der Sozialistischen Jugend – Die Falken Jena im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alle reden übers Wetter. Wir auch.“

Der Vortrag ist mittlerweile HIER nachzuhören.

Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber KinderundAltersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander, weil das herrschende Wirtschaftssystem grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Es beruht auf dem Zwang zu ewigem Wachstum und maximalem Profit. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, was ihm den Namen gibt – vom Kapital?

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