Antisemitismus unter MigrantInnen

Wie verbreitet ist er, wie äußert er sich und was kann dagegen getan werden?

Vortrag von Giyasettin Sayan

gehalten am 9. Dezember 2013 auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Stuttgart – gesendet von Emanzipation und Frieden im Freien Radio für Stuttgart am 27. Dezember 2013

Antisemitismus ist entgegen landläufiger Meinung in der ganzen Gesellschaft verbreitet. Dies betrifft nicht nur die alteingesessenen Deutschen. Gerade in migrantischen Communities ist er häufig besonders virulent. Weiterlesen

Antizionismus und Volksstaat

Der Fetisch der Souveränität und der Haß auf den „Unstaat“ Israel

Vortrag und Diskussion mit Jochen Bruhn, Freiburg

Dienstag, 07. Mai 2013, 19:00, Stuttgart, Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, Raum „Kinderbibliothek“

Eine Veranstaltung von forum materialistische kritik, Emanzipation und Frieden und Wilhelm, das war nix!

Woher kommt das notorisch gute Gewissen der „Linken“ in ihrer Agitation gegen Israel? Wie funktioniert der Antisemitismus der sog. „legitimen Israel-Kritik“? Warum zeugt die feinsinnige Unterscheidung von Antisemitismus und Antizionismus vom Weißwaschen des deutschen Staatsfetischismus? Der Wahn vom Volkssouverän ist, wie immer im einzelnen ausbuchstabiert und ausagiert, die synthetische Ideologie der restlos kapitalisierten Gesellschaft, d.h. das zwar vollendet idiotische, aber desto lieber geglaubte und aggressiv bezeugte Ideologem, das die Linkspartei, Günter Grass und die NPD verbindet. Weiterlesen

Dem Steuerzahler dienen

Die Linkspartei kann auf die Vorwürfe des Landesverrats nur mit dem Treueschwur auf das deutsche Volk reagieren. Kommentar von Lothar Galow-Bergemann,  jungle world v. 18. Oktober 2012

Fast hätte man einmal wieder so richtig Freude an der deutschen Politik haben können: Während die Kanzlerin im Athener Präsidentenpalast die schwäbische Hausfrau gab, protestierte der Vorsitzende einer Bundestagspartei auf dem Syntagma-Platz. Er hätte dabei das Gewäsch über die faulen Griechen auseinandernehmen können, die den fleißigen Deutschen auf der Tasche liegen. Weiterlesen

Wir doch nicht!

Die Linkspartei im Kampf gegen „Antisemitismuskeule“ und für’s Menschenrecht auf „Israelkritik“

Vortrag und Diskussion mit Sebastian Voigt, Universität Leipzig

22. Dezember 2011, 19.00 Uhr, Stuttgart, Kulturzentrum Merlin, Eintritt: 3 Euro

Einladungsflyer

Eine aufstrebende Hoffnungsträgerin, die demonstrativ sitzenbleibt, wenn der israelische Staatspräsident im Bundestag spricht. Eine Kämpferin für das Menschenrecht, die sich auf großer Fahrt gegen den Judenstaat von Islamisten auf dem Frauendeck einschließen lässt. Weiterlesen

Linkspartei entschuldigt sich für Plakat-Fehldruck!

Eine kleine Polemik zur Linkspartei

Soeben ging ein Schreiben der Linkspartei bei uns ein, in dem es heißt:

„Durch ein bedauerliches technisches Versagen in unserer Druckerei wurden unsere aktuellen Afghanistan-Plakate nur mit dem halben Slogan ausgedruckt. Leider haben einige dieser Plakate bereits den Weg in die Öffentlichkeit gefunden. So konnte in der Öffentlichkeit teilweise ein falsches Bild über die Ziele unserer Afghanistan-Politik entstehen. Wir bedauern das außerordentlich und versprechen, dass wir sie schnellstmöglich gegen die richtigen Plakate umtauschen werden, die bereits im Druck sind. Anbei übersenden wir Ihnen vorab unser richtiges Afghanistan-Plakat mit der Bitte, es Ihrem Interessentenkreis umgehend bekannt zu machen. Wir möchten uns für das peinliche Versehen entschuldigen und an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betonen, dass wir die Bevölkerung in Afghanistan und in Deutschland keineswegs im Unklaren über unsere Politik lassen wollen.“

Gerne kommen wir der Bitte der Linkspartei nach und veröffentlichen hier das richtige Plakat

Alle+Macht+Groß2

 

Vom Elend marktwirtschaftsgläubiger Kapitalistenkritik

von Lothar Galow-Bergemann, erschienen in Jungle World v. 13. November 2008
(dort unterm Titel “Maximale Dummheit”)

Oskar Lafontaine staunte nicht schlecht: „Unsere Vorschläge werden so schnell akzeptiert, dass wir damit gar nicht mehr nachkommen.“ Gerade hatte sein Amtsnachfolger Steinbrück eine knallharte antikapitalistische Maßnahme präsentiert: Manager müssen sich künftig mit 500000 Euro im Jahr begnügen. Dabei hätte ihnen Lafontaine glatt 100000 Euro mehr genehmigt. Weiterlesen

Rinks, Lechts, Rafontaine

Was aus ihm spricht, fühlen viele. Und das ist das Problem.

von Lothar Galow-Bergemann, August 2005

Viele haben große Hoffnung. Von “historischer Chance” hört man es allenthalben schwärmen. Das Projekt “Linkspartei” bewegt die Gemüter. Das ist zunächst einmal verständlich. Schließlich ist es dringend nötig, sich gegen Arbeitslosigkeit und Sozialabbau, gegen Armut und all die immer unverschämter werdenden Zumutungen der kapitalistischen Krisenverwaltung zu wehren. Und nur allzu durchsichtig sind die Versuche “interessierter Kreise”, jeden Ansatz zu sozialer Gegenwehr zu verteufeln; dazu gehört auch die Methode, sozialen Widerstand generell in die rechte Ecke zu stellen. Doch ist damit schon alles gesagt? Weiterlesen